Zur Person

Vorneweg in eigener Sache

Seit Mitte März letzten Jahres befinde ich mich nun wie die meisten meiner freiberuflichen Kolleg*innen de facto im Lockdown. Wer glaubt, dass in den Sommermonaten 2020 wieder „fast ganz normal“ Konzerte und Veranstaltungen stattfinden konnten, den muss ich hier leider enttäuschen. Durch die vorgegebenen Hygienekonzepte konnten pro Konzertveranstaltung leider nur so wenige Besucher zugelassen werden, dass nahezu alle frei finanzierten Veranstaltungen schlicht wegen ökonomischer Unsinnigkeit ausfielen.

Wir befinden uns also auch weiterhin bis auf vereinzelte Konzerte im Lockdown – übrigens bis jetzt immer noch ohne jegliche, tatsächlich tragfähige Öffnungsperspektive. Viele meiner wunderbaren Kolleg*innen haben deshalb bereits Grundsicherung beantragen müssen, versuchen andere Berufe zu erlernen oder sprechen resigniert darüber, das Land zu verlassen.

Die Politik hat die als nicht systemrelevant eingestufte Kunst und Kultur mittlerweile folgerichtig zwischen Fitnessstudios und Bordellen eingeordnet. Wer hätte das gedacht. Deutschland ein Land, in dem Kunst und Kultur trotz Verfassungsanspruch keinerlei Rolle spielen. Das ist nicht ärgerlich, das ist schlicht eine Tragödie! Die Strategielosigkeit unserer Regierungen, leider oft auch noch in Verbindung mit erschreckendem Dilettantismus, kaum mehr zu ertragen.

Umso wichtiger ist es jetzt, Euch, meinen wunderbaren Fans und Unterstützern, die Ihr, wie ich davon ausgeht, dass Musik und Kunst selbstverständlich und unbedingt ein unverzichtbarer und lebensnotwendiger Teil unserer Gesellschaft und unseres Lebens sind, meinen herzlichsten Dank für Euren unablässigen Support in jeglicher Hinsicht auszusprechen. Ihr seid die Besten!

In diesem Sinne auf hoffentlich bald. Bleibt gesund, zuversichtlich und unbedingt vergnügt!

Euer Wolfgang


P.S.: Seit geraumer Zeit bin ich Unterstützer der Künstlerinitiative „Aufstehen für die Kunst“, die sich zum Ziel gesetzt hat, mit aller Kraft für die Kunstfreiheit in Deutschland zu kämpfen.

Schaut also unbedingt rein und unterstützt uns! www.aufstehenfuerdiekunst.de 


Und jetzt ganz viel Spaß beim Stöbern auf meiner website...



Musik ist seine Leidenschaft und sein Beruf (Querflöte, Saxophon). Wolfgang Opitz (*1962 in München) konzertiert seit über fünfunddreißig Jahren an der Oper, am Theater, in Big- und Popbands.
Als Mitglied des FunJazz-Quartetts „Table for Two“ stand er auf unzähligen Bühnen im In- und Ausland u.a. im Circus Krone, Prinzregententheater, Gärtnerplatztheater, Münchner Lustspielhaus, Wirtshaus im Schlachthof, Jazzkeller Burghausen. Und veröffentlichte mit seinem Quartett neun CDs...


Wolfgang Opitz Lustspielhaus 2 12 01 18

Foto: Konstantin Kern | "Table for Two" im Münchner Lustspielhaus

Wolfgang Opitz komponiert, arrangiert und produziert außerdem Songs, Film- und Werbefilmmusiken (Audi, BMW, Mc Donalds, Mercedes...) in unterschiedlichsten Musikrichtungen, hat schon mehrere Auszeichnungen bekommen (u.a. beim ARD-Radio-Kreativ-Wettbewerb, ADC, Ramses) und ist seit über zehn Jahren im eigenen Tonstudio in München tätig.



Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet er derzeit mit dem "Tetragon Project", zusammen mit Stefan Zaradic und Wolfram Winkel, als Musiker, Co-Autor und Co-Produzent an außergewöhnlichen Immersive Audio 3D-Kompositionen, die im Juli 2016 erstmals live im berühmten Ligeti-Saal im Mumuth der Kunstuni in Graz (s.u.) einem begeisterten Publikum vorgestellt wurden und nun auch endlich auf der Blu-ray "Tetragon Project - Oracles" veröffentlicht wurden.


wolfgang opitz tetragon-project  copyright alexander wenzel

Foto: Alexander Wenzel - mit "TETRAGON PROJECT" im Ligeti-Saal, Graz

Er beschäftigt sich außerdem zusammen mit seinem Filmmusikollegen Dieter Schleip im Rahmen des Projekts "Munich on Air" intensiv mit Filmmusik zu München-Panorama-Fotografien von Michael Nischke.

Zur großen Freude von Opitz, Nischke und Schleip interessierte sich für dieses außergewöhnliche Kunstprojekt nicht nur die Kulturseite der SZ, sondern auch die Galerie Tosei in Tokio, die diese Arbeiten im April 2017 in ihren Räumen erstmals in Japan ausstellte.


Hier seine Interpretation der "Air" von Johann Sebastian Bach für Altsaxophon und Orgel

Arrangement für Orgel und Altsaxophon: Wolfgang Opitz

© WOLFGANG OPITZ 2021 · Kontakt: mail@wolfgang-opitz.eu